Himbeer-Ingwer Limonade

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Endlich wird es wieder wärmer, der Sommer steht schon fast vor der Tür und was gibt es an einem warmen Tag besseres als eine erfrischende Limonade. Himbeeren schmecken für mich nach Kindheit, viel Spaß und Unbeschwertheit. Sie riechen nach Sommer, langen lauen Abenden und frisch gegossenen Beeten. Wir hatten einen Himbeerstrauch im Garten, in dem wir im Sommer als Kinder sehr viel Zeit verbrachten und zwischendurch wurde immer mal wieder eine Himbeere genascht.

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Am Wochenende waren wir zum Grillen eingeladen, ich hatte eine Kostprobe der Limo mitgebracht und sie wurde einstimmig für lecker befunden und daher dachte ich, ich teile das Rezept hier mit euch. Für die Himbeer-Ingwer-Limonade wird zunächst ein Sirup zubereitet, der dann mit kaltem Mineralwasser aufgegossen wird. Ihr könnt den Sirup also auch super vorbereiten und dann bei Bedarf in eine leckere Limo verwandeln.

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Für etwa 350ml Sirup benötigt ihr:

  • 150ml Zitronensaft (dafür habe ich 3 Zitronen benötigt)
  • 200g Himbeeren
  • 50g Ingwer, in grobe Würfel geschnitten
  • 150ml Wasser
  • 100g Zucker

Alle Zutaten in einem Topf vermengen und zum Kochen bringen. Alles auf geringer Stufe etwa 5 Minuten köcheln lassen. Dabei ab und zu umrühren. Den Ingwer nun wieder entfernen und die Masse pürieren, alles durch ein Sieb passieren und den Sirup in eine Vorratsflasche füllen. Wer den Sirup länger aufbewahren möchte, sollte die Flasche zuvor mit kochendem Wasser sterilisieren und den heißen Sirup gleich verschließen.

Für die Limonade könnt ihr den Sirup nun nach Geschmack 1:5 bis 1:10 mit kaltem Mineralwasser aufgießen. Statt Eiswürfel könnt ihr beispielsweise auch gefrorene Früchte verwenden.

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Ich wünsche euch wunderbare erste Sommertage und viel Freude mit der Limonade!

Eure Hannah

Zimtschnecken

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Eine liebe Freundin hat mich gefragt, ob ich ein Rezept posten könnte, für das man nur wenige Zutaten benötigt, die man fast alle zu Hause hat. Da musste ich nicht lange überlegen, denn Zimtschnecken sind super einfach zu machen und gehören eindeutig zu meinem Lieblingsgebäck. Mehl, Butter, Milch und Zucker und Zimt habe ich immer im Vorratsschrank und einen Würfel Hefe fast immer im Tiefkühlfach. Zur Not tut es auch die Reserve-Trockenhefe in der Backschublade. Diese Zimtschnecken sind so lecker, vor allem wenn sie direkt aus dem Ofen kommen. Bei uns gab es dazu etwas Apfel-Rhabarber-Kompott, aber auch pur sind sie ein Gedicht.

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Für den Teig benötigt ihr:

  • 500g Mehl (z.B. Weizenmehl Typ 1050)
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 30g Zucker
  • 50g Butter
  • 265ml Milch

Und für die Füllung:

  • 60g weiche Butter
  • 50g Zucker (für eine leichte Karamellnote braunen Zucker verwenden)
  • 1 TL Zimt

Am besten alle gekühlten Zutaten auf Raumtemperatur aufwärmen lassen. Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. Darein gebt ihr nun die zerkleinerte Hefe. Diese dann mit dem Zucker bestreuen. In einem Topf oder der Mikrowelle die Milch lauwarm erwärmen und ca. 1/3 davon in die Mulde zur Hefe und dem Zucker geben. Den Vorteig etwa 10 Minuten gehen lassen.  Ich gebe die Butter für diese 10 Minuten in die lauwarme Milch, damit sie sich gleich leichter verkneten lässt. Nun die restlichen Zutaten für den Teig in die Schüssel geben und alles mit den Händen (oder der Küchenmaschine) gut kneten, bis sich der Teig leicht von den Fingern löst. Den Teig in der Schüssel mit einem Tuch bedeckt an einem warmen Ort, z.B. im Backofen bei angeschaltetem Licht eine Stunde gehen lassen.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit dem Nudelholz auf eine rechteckige Fläche von 40×30 cm ausrollen und mit der weichen Butter bestreichen. Den Zucker und Zimt vermischen und bis auf ca. 1 TL darauf verteilen. Der Teig wird nun von der langen Seite aufgerollt und in ca. 2,5 bis 3cm breite Stücke geschnitten. Das ergibt etwa 12 bis 15 Schnecken.

Eine Auflaufform oder eine Springform fetten und die Schnecken mit etwas Abstand darin verteilen und mit dem Restlichen Zimtzucker bestreuen. Unter einem Tuch die Teigschnecken noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen, dann in den nicht vorgeheizten Backofen stellen und etwa 30 bis 35 Minuten bei 200°C Ober-Unterhitze backen.

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Viel Freude beim Nachbacken!

Eure Hannah

 

Frühstücksmuffins mit Beeren

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Hier ist ein Rezept für alle Frühstücksliebhaber, die wie ich morgens grundsätzlich in Eile sind. Alle die mich kennen wissen, dass ich ohne Frühstück und ohne Kaffee am Morgen ziemlich miserable Laune haben kann. Außerdem bin ich dann meistens noch tollpatschiger als sonst. Deshalb ist es für mich perfekt, wenn ich morgens meine knappe Zeit dazu nutzen kann, mich kurz hinzusetzen, aus dem Fenster zu schauen, die Ruhe am Morgen für ein paar Minuten zu  genießen.

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Falls es aber selbst dafür zu spät ist, kann man die Muffins auch super mitnehmen und das Frühstück zum Beispiel auf den Weg zur Arbeit verschieben. Sie eignen sich auch ideal zum Stopfen des 10-Uhr-Lochs. Bei mir ist das jedenfalls ziemlich genau um diese Uhrzeit, sozusagen die Halbzeit zwischen Frühstück und Mittagessen. Durch Haferflocken und Vollkornmehl machen die Frühstücksmuffins recht lange satt. Ich liebe alle möglichen Beeren und esse sie besonders gerne zum Frühstück. Da hier die Beerenzeit noch nicht begonnen hat, habe ich mich für gefrorene Früchte entschieden.

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Ihr benötigt für den Teig:

  • 125g Haferflocken
  • 225g Dinkelvollkornmehl
  • 180ml Milch
  • 150g Beeren (frische oder TK, je nach Jahreszeit)
  • 1 Ei
  • 1 Apfel, gerieben
  • 3EL Honig
  • 2TL Backpulver
  • 1TL Zimt
  • Vanille
  • 12 Muffinförmchen und ein Muffinbackblech

Einfach in einer Schüssel alle Zutaten bis auf die Beeren miteinander verrühren. Als letztes die Beeren unterheben. Wenn ihr gefrorene Beeren verwendet verlängert sich die Backzeit etwas. Nun entweder das Muffinbackblech mit den Förmchen auslegen oder die Mulden des Backblech einfetten. Den Teig gleichmäßig verteilen und die Muffins etwa 20 Minuten bei 175°C Ober-Unterhitze backen.

Viel Freude beim Backen!

Eure Hannah

Leckeres Eiweißbrot

IMG_0947.jpgAn manchen Tagen ist ein einfaches Abendessen mit Brot und Käse oder einem Spiegelei genau das richtige für mich. Vor allem wenn es schnell gehen soll. Und nach einem anstrengenden Arbeitstag habe ich oft keine Lust mehr zu kochen. Hier im Süden nennt man das Vesper. Es eignet sich aber natürlich auch für alle andern Mahlzeiten des Tages. Das Brot sollte dabei innen schön saftig und die Kruste knusprig sein. Im Idealfall nicht nur frisch aus dem Ofen, sondern auch noch ein bis zwei Tage später.

Dieses Eiweißbrot ist wirklich schnell zubereitet. Ihr könnt das Grundrezept dabei vielfältig variieren und habt somit rasch eine gesunde Alternative zum klassischen Weißbrot. Ich habe hier eine 25cm Kastenform verwendet, wenn ihr eine längere Form habt, müsst ihr gegebenenfalls die Menge der Zutaten anpassen. Zu den Grundzutaten könnt ihr nach eurem Geschmack beispielsweise Walnüsse, Oliven oder getrocknete Tomaten geben. Für kleine Brötchen könnt ihr den Teig einfach in die Mulden eines mit Backpapier ausgelegten Muffinblechs geben.

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Ihr benötigt für den Teig:

  • 400g Magerquark
  • 4 Eier
  • 180g Haferkleie
  • 40g Weizen- oder Roggenkleie
  • 20g Vollkornmehl
  • 1 Pkt Backpulver
  •  1 TL Salz
  • 1EL Chiasamen oder geschrotete Leinsamen
  • 4 EL Körner oder Nüsse nach Geschmack
  • wenn ihr mögt etwas Brotgewürz (etwa 1TL) oder einfach etwas Kümmel, Anis, Koriander oder Fenchel.

Eier und Magerquark mit dem Handrührgerät verrühren und nach und nach alle trockenen Zutaten zugeben. Alles gut vermengen. Die Nüsse, Körner und Samen zugeben und unterrühren. Nun den Teig einfach in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Wer möchten kann das Brot mit Körnern bestreuen. Ich habe hier Kürbis- und Sonnenblumenkerne genommen. Das Brot wird nun bei 180°C Ober-Unterhitze etwa 50 Minuten backen.

Viel Freude beim Backen und Vespern!

Eure Hannah

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Buchweizen-Joghurt Pancakes

img_0591Sonntag bedeutet für mich im Idealfall ausschlafen und zusammen mit meinen Liebsten gemütlich und ausgiebig zu frühstücken. Wenn es dazu noch Pancakes gibt, ist das immer eine Garantie für einen besonders schönen gemeinsamen Start in den Tag. Was mir dabei am besten gefällt ist, dass es unendlich viele Variationen gibt und sie deshalb auch nie langweilig werden.

Hier stelle ich euch nun eine glutenfreie Pancake-Variante mit Buchweizenmehl vor. Hierzu könnt ihr entweder Buchweizenmehl nehmen oder Buchweizen einfach mit einem Stabmixer mahlen. Dazu gab es eine Crème aus Joghurt, Quark und Frischkäse und frische Beeren.

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Für die Pancakes benötigt ihr:

  • 2 Eier
  • 60g weiche Butter
  • 140g Buchweizenmehl
  • 2TL Backpulver
  • 50g Joghurt
  • 150ml Milch
  • etwas gemahlene Vanille

Für die Crème braucht ihr noch:

  • 2EL Joghurt
  • 1EL Quark
  • 1EL Frischkäse
  • Agavendicksaft, Honig oder Ahornsirup

Zuerst die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Dann die beiden Eigelb mit der Butter schaumig rühren und nach und nach Mehl vermengt mit Backpulver und Milch und Joghurt zugeben und verrühren. Nun den Eischnee unterheben und in einer beschichteten Pfanne in Portionen von jeweils 2-3 EL ohne Fett ausbacken.

Für die Crème  Joghurt, Quark und Frischkäse vermengen und nach Belieben mit Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup süßen. Zusammen mit frischen Früchten auf die Pancakes geben und genießen.

Viel Freude beim Frühstücken!

Eure Hannah

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Faltenbrot mit Obatzda

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Faltenbrot eignet sich nicht nur perfekt als Beilage zum Grillen, sondern auch hervorragend zu einer leckeren Käseplatte. Wir haben es uns am Wochenende mit mitgebrachtem Käse aus dem Allgäu und Obatzda gemütlich gemacht, um noch etwas von der Urlaubsstimmung zu zehren.

Beim Faltenbrot wird der Brotteig mit einer Kräuterbutter bestrichen und anschließend gebacken. Besonders gut schmeckt das Brot warm, direkt aus dem Ofen.

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Für den Teig braucht ihr:

  • 600g Mehl
  • 300ml lauwarmes Wasser
  • 1 Würfel Hefe
  • 50ml Olivenöl
  • 1/4TL Zucker
  • 1TL Salz

Und die Kräuterbutter:

  • 120g weiche Butter
  • Salz oder Kräutersalz
  • Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe
  • gehackte frische Kräuter, wie Schnittlauch, Petersilie und Basilikum

Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Die zerkrümelte Hefe hinein geben und mit lauwarmen Wasser bedecken. Nun den Vorteig etwa 10 Minuten gehen lassen. Anschließend alle restlichen Zutaten zugeben und zu einem Teig verkneten. Wenn ihr keine Küchenmaschine verwendet, den Teig einfach so lange kneten, bis er sich von den Händen und der Schüssel löst. Nun den Hefeteig noch einmal etwa 45 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Zutaten für die Kräuterbutter verrühren.

Nach der Gehzeit wird der Teig auf etwa 45 x 20 cm ausgerollt und mit der Kräuterbutter bestrichen. Nun wird der Teig der Länge nach in 8 bis 9 gleichbreite Streifen geschnitten und ziehharmonikaartig gefaltet. Die Teile werden nun in eine gefettete Auflaufform gesetzt und mit einem Tuch bedeckt weitere 30 Minuten gehen gelassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf  200°C  Ober-Unterhitze vorheizen und das Brot dann etwa 30 Minuten backen.

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Für den Obatzda benötigt ihr:

  • 150g Camembert, Zimmertemperatur
  • 150g Frischkäse, Zimmertemperatur
  • 25g weiche Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1TL Paprikapulver, edelsüß
  • Kümmel, Salz und Pfeffer
  • Schnittlauch zur Deko

Die Zwiebel fein würfeln, den Camembert in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Frischkäse und der weichen Butter verrühren. Nun mit Paprikapulver, Kümmel, Salz und Pfeffer abschmecken. Am besten schmeckt der Obatzda, wenn man ihn im Kühlschrank noch einige Stunden ziehen lässt.

Viel Spaß beim Ausprobieren,

eure Hannah

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Kurze Auszeit im Allgäu

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Kennt ihr das, wenn man am Ende eines Monats eigentlich gar nicht mehr genau sagen kann wo die Zeit geblieben ist? Wie man seine Freizeit verbracht hat und warum sich im Nachhinein jeder Tag gleich anfühlt. Manchmal sollte man einfach mal abspringen aus dem Hamsterrad, tief durchatmen und die Zeit hier und jetzt richtig genießen.

Letztes Wochenende waren wir deshalb endlich wieder im Allgäu, in den Bergen bei Schnee und Sonne. Schon alleine nur durch die Umgebung fühle ich mich entspannter, der Alltag fühlt sich weit weg an und jetzt machen wir die nächsten zwei Tage nur das, auf was wir Lust haben.

dsc02797Wir haben Germknödel und Kaiserschmarrn gegessen und es uns gut gehen lassen abends bei einem Glas Wein in der gemütlichen Küche unserer Unterkunft. Und damit wir uns an dieses Wochenende noch lange erinnern, haben wir mal etwas neues ausprobiert, Langlaufen. Und ich kann euch sagen, es ist am Anfang gar nicht so leicht wie es aussieht. Aber auch wenn wir mehr als einmal im Schnee lagen, trotz -9°C geschwitzt haben und ziemlich oft überholt wurden, hat es riesig Spaß gemacht und sah es am Ende auch gar nicht mehr so übel aus. Die Umgebung war ein Traum, die Berge, die Sonne, der blaue Himmel und dazu der weiße Schnee. In Oberstdorf gibt es mehrere Skischulen, in denen man sich Ski, Schuhe und Stöcke ganz günstig leihen kann. Wer dazu noch Hilfe bei den ersten Schritten braucht, kann für 20 Euro einen 2h Gruppenkurs buchen. Dabei bekommt man alle nötigen Grundlagen gezeigt.

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Neben dem Langlauf mussten wir das Wetter auch nutzen um mal wieder Schlitten zu fahren. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern wann ich das davor das letzte mal gemacht hatte. Ich war auf jeden Fall noch ein Kind. In Reichenbach bei Oberstdorf gibt es dazu eine extra Rodelstrecke. Ihr könnt zu Fuß bis zur Gaisalpe am Rubihorn laufen. Vom Parkplatz aus dauert das etwa eine Stunde und dann durch den Wald den ganzen Weg wieder herunter rodeln. Wer nach dem Aufstieg hungrig ist, kann in der auch im Winter bewirtschafteten Gaisalpe einkehren, bevor es, teilweise recht steil, wieder hinunter geht.

Am ersten Abend haben wir in der Alpe Dornach gegessen. Diese liegt etwas oberhalb der Breitachklamm inmitten der Natur, der Eingang war mit Fackeln beleuchtet und im hellen gemütlichen Gastraum, fühlt man sich gleich wohl. Auf der Speisekarte findet man typisches für die Region und auch eine verhältnismäßig große vegetarische Auswahl.

Am zweiten Abend hat es uns zum Jagawirt nach Schöllang verschlagen. Hier gibt es  saisonale und regionale Speisen und Gerichte aus Österreich. Dabei wird besonders viel Wert auf hohe Qualität gelegt. Wir waren nun schon zum dritten Mal hier und sind jedes mal wieder begeistert.

Jetzt sind wir schon eine Woche wieder zurück im Alltag und ich freue mich schon wieder, auf unsere nächste Auszeit in den Bergen.

Habts schön, eure Hannah

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Knuspermüsli

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Die Art wie mein Tag anfängt ist oft ein Hinweis darauf, wie der restliche Tag verläuft. Idealerweise beginnt er mit einem leckeren Frühstück und einer heißen Tasse Kaffee. Und das ganz in Ruhe, 20 Minuten nur für mich alleine. Müsli steht dabei ganz weit oben auf meiner Lieblings-Frühstücks-Liste, egal ob einfach mit Milch oder Joghurt und Quark. Durch saisonales Obst könnt ihr euer Müsli variieren, nehmt einfach auf was ihr gerade Lust habt.

Hier ist mein Lieblingsrezept für ein selbst gemachtes Knuspermüsli, individuell und kinderleicht. Ihr könnt dabei immer die Zutaten wählen, die ihr gerade zu Hause habt oder euch besonders gut schmecken. Beispielsweise Kokosflocken, verschiedene Nüsse und Kerne, ob Hafer-, Dinkel-, Gersten-, Roggen- und oder Reisflocken. Verfeinern könnt ihr eure Müsli ganz einfach mit Vanille oder Zimt, oder in der Weihnachtszeit mit Spekulatiusgewürz.

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Für 500g Knuspermüsli habe ich hier verwendet:

  • 200g des 3-Korn Flocken Mixes (Dinkelvollkorn-, Hafervollkorn- und Roggenvollkornflocken, beispielsweise von DM)
  • 50g Mandelblättchen
  • 75g gehackte Haselnüsse
  • 50g gehackte Walnüsse
  • 25g Sonnenblumenkerne
  • 50g Honig
  • etwa 50g Sonnenblumenöl
  • 1TL Zimt

Alles zusammen in eine Schüssel geben und vermengen, bis eine krümelige Masse entsteht. Nun auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und für 50 Minuten bei 100°C backen. Nach der Hälfte der Zeit gut durchmischen, damit das Müsli überall schön knusprig wird. Nach dem Abkühlen in einem Behälter luftdicht verschließen.

Mein Tipp für ein Frühstück-to-go: Einfach schon am Abend zuvor Obst mit Quark und Joghurt vermischen und in den Kühlschrank stellen. Am Morgen nur noch Knuspermüsli darauf verteilen und einpacken. In einem Weck-Gläschen ist das ganze auch sicher verschlossen und kann im Rucksack oder in der Handtasche nicht auslaufen.

Viel Spaß beim Nachmachen und genießen.
Eure Hannah

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Apfel-Marzipan-Muffins mit Zimtfrosting

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Heute gibts es bei uns leckere Wintermuffins mit Apfel, Marzipan und Zimt. Meine absolute Lieblingskombi. Ob als Bratapfel oder auch in Zimtschnecken, ich freue mich im Winter immer darauf. Vor allem wenn draußen der Schnee rieselt, gibt es nichts besseres an einem Sonntag Nachmittag als eine heiße Tasse Kaffee oder Tee und ein Stück Kuchen oder einen Muffin.

Diese Muffins sind schnell und einfach gemacht und schmecken wirklich lecker. Ja, beim Auftragen des Toppings muss ich eindeutig noch üben, aber die Hauptsache ist ja der Geschmack.

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Für den Teig (für 12 Muffins) braucht ihr:

  • 100g Butter
  • 75g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 200g Mehl
  • 1/2 Pkt. Backpulver
  • 100g Quark
  • 100ml Milch
  • gemahlene Vanille oder Vanillezucker
  • 2 Äpfel (etwa 300g)
  • 100g Marzipanrohmasse

Für das Frosting benötigt ihr noch:

  • 200g Butter (Zimmertemperatur)
  • 225 g Frischkäse (Zimmertemperatur)
  • 80g Puderzucker
  • 1/2 TL Zimt
  • etwas Vanille

Zuerst wird ein Muffinblech mit Förmchen ausgelegt und der Ofen auf 170°C Ober-Unterhitze vorgeheizt .

Nun werden Butter, Zucker und Eier cremig gerührt. Anschließend nach und nach abwechselnd Mehl mit Backpulver und Quark verrührt mit Milch zugegeben. Wenn ihr statt gemahlener Vanille Vanillezucker verwendet, einfach entsprechend weniger Zucker zugeben. Die Äpfel werden geschält und ebenso wie die Marzipanrohmasse fein gewürfelt und unter den Teig gehoben. Nun wird der Teig in die Muffinförmchen gegeben und die Muffins bei 170°C etwa 20-30 Minuten gebacken.

Für das Frosting am besten Frischkäse und Butter in Zimmertemperatur verwenden. Alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät oder einem Schneebesen verrühren. Wenn die Konsistenz zu dünnflüssig ist, einfach noch für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Mit einer Spritztülle auf die Muffins geben. Wer keine Spritztülle hat kann auch einfach mit dem Löffel das Frosting auf den Muffins verteilen. Nun können die Muffins noch verziert werden, beispielsweise mit gehackten Mandeln.

Viel Spaß beim Backen!

Eure Hannah

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Kohlrabi-Möhren Salat auf Rucola mit gratiniertem Ziegenkäse, Granatapfel und Walnüssen

img_9588An manchen Tagen habe ich einfach Lust auf einen leichten Salat, unkompliziert und lecker. Vor allem nach den vielen Schlemmereien über Weihnachten und Silvester ist es jetzt an der Zeit für etwas, das ohne Reue genossen werden kann. Zu Kohlrabi und Möhre passt der etwas säuerlich-süße Granatapfel wunderbar, der nussige Geschmack des Rucola wird durch die gehackten Walnüsse aufgegriffen und gibt dem ganzen noch den gewissen Crunch. Beides passt hervorragend in die Herbst- und Winterzeit.

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Kohlrabi und Möhren sind schnell geschält und in feine Streifen gerieben und solange das Dressing zusammengerührt wird, gratiniert der Ziegenkäse im Backofen zusammen mit Walnüssen und etwas Honig. Zum Ziegenkäse würde natürlich auch Rosmarin oder Thymian super passen, da könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen.

Für den Salat (für 2 Personen) braucht ihr:

  • 50g Rucola
  • 1 Kohrabi
  • 2 Möhren
  • Granatapfelkerne von etwa einem halben Granatapfel
  • etwa 6 Walnüsse, grob gehackt
  • 1 Ziegenkäserolle
  • Honig

Für das Dressing:

  • 2EL Granatapfelessig
  • 2EL Balsamico
  • 4EL Öl
  • 2TL Senf
  • 1TL Honig
  • Salz und Pfeffer

Den Backofen auf 220°C Ober-Unterhitze vorheizen. Für den Salat den Rucola waschen und auf den Teller verteilen. Kohlrabi und Möhren waschen und beispielsweise mit einem Spiralschneider in feine Streifen schneiden. Die Ziegenkäserolle in ca. 1,5cm dicke Scheiben schneiden und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Mit den gehackten Walnusskernen bestreuen und mit etwas Honig beträufeln, dann für etwa 10 Minuten überbacken.

In der Zwischenzeit alle Zutaten für das Dressing verrühren, Kohlrabi und Möhren mischen, auf den Rucola geben und das Dressing darüber geben. Die restlichen gehackten Walnüsse und die Granatapfelkerne über den Salat streuen.

Lasst es euch schmecken!

Eure Hannah

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